Ständige Kursangebote der LGIPA

in I.P.G.
14. 12. 04
posted by: LGIPA Administrator
Hits: 3495

Individual-Pychologisches Selbst-Management:

IPSM-ados für Jugendliche und Studenten in Kleingruppen

 

Bei IPSM-ados handelt es sich um die optimierte Interventionsmaßnahme im Sinne einer sekundären und tertiären Prävention des in der Zeitschrift für Individualpsychologie (30) 3/2005 vorgestellten Gruppenangebots „IPSM-teens/-twens“ oder „Eng gesond Séil an engem gesonde Kierper“  (Artikel: Gesundheitsförderung und Psychotherapie in der Gruppe). Das Konzept umfasst drei Gruppenmodule von 14-27 Stunden. Die Differenzialdiagnostik sowie die Indikationsstellung und Selektion für die Gruppenmodule findet nach maximal fünf Einzelsitzungen statt.

 

Das Konzept basiert auf den therapeutischen Arbeitsmethoden von Prof. Dr. Lucy K. Ackerknecht (1913-1997) und Prof. Dr. F. H. Kanfer (1925-2002).

 

Zu den Zielen gehört,

 

  • sich selber besser verstehen und akzeptieren zu lernen,

  • die eigenen Emotionen regulieren und psychosoziale Konflikte regeln zu lernen,

  • interne und externe Ressourcen erkennen und nutzen zu lernen,

  • Belastungen und Symptome reduzieren zu können,

  • sich den Mitmenschen freundlich zuwenden zu können und

  • sich selber zur Verwirklichung von persönlichen Projekten ermutigen zu können

 

Ein erstes Modul (SE) umfasst immer Elemente zur biografischen Selbsterfahrung und zum Aufbau der Veränderungsmotivation in der Gruppe.

 

 

Ein problem- oder störungsspezifisches Modul (KVT) setzt neben der Psychoedukation Methoden der Kognitiven-  & Verhaltens-Therapie ein.

 

 

Ein drittes Modul (FA) ist fokalanalytisch (psychodynamische Kurzzeittherapie) ausgerichtet und ermöglicht die vertiefte Arbeit an sozio-emotionalen Problemen oder rigiden Persönlichkeitsstilen.

 

Das gesamte (individualisierte) Gruppenangebot sollte 80 Gruppenstunden nicht überschreiten. Für Jugendliche und junge Erwachsene die mit sozialen Ängsten, emotionaler Instabilität und Impulsivität zu kämpfen haben scheint dieses Angebot eine besondere Hilfe zu sein.

 

(2) „Fit mit Pit“ – Gesundheitsförderung für Kinder

... und ihre Eltern (Übersicht)

 

 

 

1. Baustein

2. Baustein

3. Baustein

4. Baustein

5. Baustein

Name

Entspannungstraining

Stressbewältigungs-

training

Elternbrief und

Elterngespräch

Begleitkurse
für Eltern

Kurse für

Erwachsene

Für

6-8 Kinder

1. - 4. Schulklasse

6-8 Kinder

1.- 4. Schulklasse

Eltern der teilnehmenden Kinder

Eltern der teilnehmenden Kinder

Alle interessierten Frauen und Männer, Paare

Dauer

8 Sitzungen je 90 Min

6 Sitzungen je 90 Min

2 Sitzungen

Vor- und Nachgespräch

1-2 Stunden

Je nach

Kursangebot

Ziel 

Erlernen einzelner

Entspannungstechniken

Entspannungsreisen

Entspannungs-massagen

Umsetzung für zu Hause 

Erkennen eigener Stressreaktionen und Erlernen verschiedener Bewältigungs-strategien

Ausführlicher Bericht über die Entwicklung ihres Kindes innerhalb der Sitzungen

Praktische Tipps für zu Hause

Vorstellung der Bausteine 1-3 und Umsetzung für zu Hause

Eltern- und

Erzieher-Training

Stressmanagement

Entspannungstraining

Konfliktmanagement u.a.

Beispiel

Entspannungs-geschichte

Entspannungsübung

„Timi Stressig“ das Stressmännchen

 Eigene erlebte Gefühle erkennen anhand verschiedener Spiele

Gemeinsame Besprechung und Lösungsvorschläge für zu Hause

Erlernen einer Entspannungs-

technik für die Eltern zusammen mit ihrem Kind

„Fit for
Family“

„Seele und Gesundheit“

Näheres dazu in diesem Heft..

 

Die Bausteine können einzeln angewandt oder je nach Bedürfnis und Interesse kombiniert werden. Die Bausteine 1-3 werden geleitet von einer Entspannungspädagogin und Erzieherin bzw. von Psychologen und Psychologischen Beratern (Bausteine 3-5

 

 

Das Entspannungstraining gibt eine Fülle von Anregungen, wie die Kinder spielerisch zur Ruhe und Entspannung geführt werden können. Es enthält Spiele, eine Sammlung von Entspannungsgeschichten, Stop-and-go-Spiele, beruhigende Spiele, Körpererfahrungsspiele, Atemspiele, Konzentrationsspiele, Massage-/Taktilspiele, Traumgeschichten, Spiele für den psycho-emotionalen Bereich

 

 

Das Erlernen einer Entspannungstechnik wie z.B. progressiver Muskelentspannung, hilft dem Kind beim Wiedererlangen seines Selbstvertrauens und der Entdeckung, selber Einfluss auf sich nehmen zu können.

 

 

Ziel ist es aber auch wieder in den Genuss der Ruhe und Stille zu kommen und sich selbst und seinen Körper wahrzunehmen.

 

 

Außerdem kann das Kind in den einzelnen Trainings-sitzungen lernen Stresssituationen wahrzunehmen und ihnen mit angemessenen Bewältigungsstrategien wie z.B. einer Entspannungsübung zu begegnen.

 

 

Wichtig ist dass die Teilnahme den Kindern Spaß macht. Deshalb werden für jede Trainingssitzung einzelne Spiele und Spielfiguren (siehe Abb.) einbezogen.

 

 

Körperliche Aktivität ist eine günstige Vorbereitung auf das Entspannungstraining. Kinder haben einen starken Bewegungsdrang, der vor einer Entspannungsübung befriedigt werden muss. Somit schließt eine körperliche aktive Phase (Bewegungsspiele) an eine Ruhephase (Entspannungstechnik) an.

 

 

Das Entspannungstraining richtet sich an alle Kinder, die unter den Folgen von Stress in der Schule, Freizeit oder Familie leiden. Die Kinder wirken nervös und angespannt, ruhen nicht in sich selbst, sind häufig müde und unkonzentriert, sind unmotiviert, reagieren aggressiv oder ziehen sich ganz zurück.

 

Trainingsprogramm

 

 

Das Trainingsprogramm beinhaltet acht Sitzungen (je 1.5 Stunde). Schwerpunkte sind das Kennenlernen und das Einüben  einzelner Entspannungstechniken, welche das Kind zu Hause oder in der Schule selbst umsetzen kann. Das Entspannungstraining hilft dem Kind seine innere Balance zu finden und sich emotional wie auch mental sicherer und stärker zu fühlen.

 

 

 (Die Figuren u.a. didaktische Materialien wurden entworfen und produziert von Rebecca Bissen)

 

 

(3) Seele & Gesundheit

 

Ein Kurs zum körperlichen & seelischen Wohlbefinden

 

für Erwachsene

 

 

Dieses von zwei bis drei Moderatoren geleitete Gruppenangebot (15-20 Personen) bietet Erwachsenen ein praxisorientiertes, ressourcenförderndes und individuell abgestimmtes Angebot, das effizient und dynamisch Stressbewältigungsmethoden und Strategien für ein allgemein besseres Wohlbefinden vermittelt. Der Kurs umfasst neun Einheiten von ca. 120 Minuten Dauer.

 

1. Treffen.  Körper-Seele-Einheit: Wie die Psyche das körperliche Wohlbefinden beeinflusst. Erstellen eines persönlichen Stressprofils. Kennenlernen untereinander Überblick über den Kurs, die Inhalte, die Themen und Methoden.

 

2. Treffen.  Anspannung & Entspannung. Einführung in das Autogene Training. Wie entstehen belastende Gefühle? Was können wir dagegen tun? Erstellen eines individuellen „Gesundheitsprogramms“.

 

3. Treffen.  Anspannung & Entspannung. Die Bedeutung von Bewegung und Sport. Autogenes Training (Fortsetzung) Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen. Grübeln und negative Selbstgespräche vermindern.

 

4. Treffen.  Grübeln und negative Selbstgespräche vermindern. Autogenes Training (Fortsetzung). Belastungen leichter machen, anders bewerten etc. Falsche Gedanken machen krank: Irrationale Glaubenssätze verändern. Einführung in das Mentale Training

 

5. Treffen.  Umgang mit Ärger und Wut. Einführung in das Autogene Training (Fortsetzung). Sensorische Entspannung (Einführung). Das Eisenhowerprinzip: Prioritäten setzen. Vom Loslassen und Gelassensein!

 

6. Treffen.  Das Leben genießen: gut für sich sorgen lernen. Positive Erfahrungen machen: die Freude einladen, das Glück herausfordern. Autogenes Training (Fortsetzung). Techniken zu kurzfristigen Entspannung.

 

7. Treffen.  Gute Beziehungen – gute Gesundheit: gehalten im sozialen Netz. Partnerschafts-Check up! Freunde gewinnen und behalten. Autogenes Training (Fortsetzung).

 

8. Treffen.  SO will ich leben! Ziele setzen – sich eine attraktive Zukunft schaffen. Das Schicksal in die eigene Hand nehmen. Autogenes Training (Fortsetzung).

 

9. Treffen.  Autogenes Training (Fortsetzung). Dieser Termin bleibt frei für besondere Wünsche der TeilnehmerInnen bzw. um eventuell verschiedene Themen vertiefen zu können.

 

 

 

Die Kurseinheiten befassen sich hauptsächlich mit Entspannungsmethoden wie dem Autogenen Training und der Progressiven Muskelentspannung nach Jacobson. Sie laufen in der Regel nach einem Grundschema ab:

 

Ø       Blitzlicht: Besprechung der Hausaufgaben

 

Ø       Alternative Entspannungsmethoden zum AT vorstellen

 

Ø       Tagesthema: theoretischer Input mit praktischen Übungen (z.B. Grübelstopp)

 

Ø       Autogenes Training üben

 

Ø       Hausaufgaben verteilen

 

Ø       „Gute-Nacht-Geschichte“ (aus der Hypnotherapie)

 

Befindlichkeit der Teilnehmer von fünf Kursen (N = 89)   
v o r    Kursbeginn,  a m   E n d e   des Kurse und 6 Monate später

 

 

Aussagen von Teilnehmern zum Kurs:

 

  „Der Erfahrungsaustausch untereinander hat mir gut gefallen. Die Einsicht, dass auch andere „bodenständige“ Leute ähnliche Probleme haben wie ich. Die Erfahrung, dass es einigen Kursteilnehmer im Verlauf des Kurses deutlich besser ging.“

 

 „.... dass wir sehr viel aktiv gemacht haben ð die Erinnerung bleibt dann besser bei mir. Gut waren für mich auch die Hausaufgaben, mit denen ich mich zwischen den Treffen beschäftigen konnte...“

 

 „... die Gliederung der einzelnen Abende nach Themen, die sich an den persönlichen Bedürfnissen orientierten. ...  „Tipps & Tricks“ wurden gegeben bzw. zusammen aufgesetzt.“

 

 „... Theorie dann Praxis, so erinnere ich mich oft an das Theoretische; sehr gelöste Stimmung in der Gruppe; dieses gute Klima lässt mich oft daran erinnern und diese Ruhe zurückrufen.“

 

 „.... gute, intensive Atmosphäre ... Ungezwungenheit, entweder man nahm teil an der Diskussion oder nicht; ich hatte nie das Gefühl, dass ich zu etwas gezwungen wurde.“

 

 „... Das Thema war gut und dass wir ein Skript über die Kursinhalte bekamen. Die Gruppenarbeiten mit Stoppschildern, Klammern, Erdbeeren und Schokolade waren „lehrreich“ und haben Spaß gemacht.“

 

(4) FIT FOR FAMILY

 

Individualpsychologisches Elternselbstmanagement

 

 

 

Kinder brauchen Orientierung und Eltern können das Beziehungshandwerk erlernen. Dabei ist Erziehung heute schwieriger geworden, weil viele Eltern überflutet werden von entwicklungspsychologischen Ratschlägen zum Wohle ihres Kindes und  weil sie heute mehr abgelenkt sind als früher. Viele Eltern bemühen sich um die perfekte Erziehung ihrer Kinder, sie möchten „ nichts falsch machen „ und fühlen sich unsicherer denn je. Die  fragwürdige Beliebtheit  des Coaching – TV Super Nanny zeugt von dieser Unsicherheit.

 

Meine Kollege Ralph Masion und ich( Doris Zangerlé) haben es  im Rahmen unserer Ausbildung zum Therapeuten bei der LGIPA für wichtig empfunden, eine fundiertere Orientierung für Kindererziehung anzubieten als dies die gegen jede ethische  Würde der Menschen verstoßende Super Nanny zu tun vermag. Fit for Family basiert hauptsächlich auf STEP ( Systematic Training for Effective Parenting) , welches in den USA von fast 600 Elterntrainingprogrammen das Führende ist und auf der Individualpsychologie basiert. Somit vermitteln wir in Fit for Family Ideen  Alfred Adlers und seines bedeutendsten Schülers, des Psychologen und Psychiaters Prof. Dr. Rudolph Dreikurs,  beide gebürtig in Wien, die beide in den 30er Jahren in die USA auswanderten. Der Grundgedanke der Gleichwertigkeit von Eltern und Kindern als würdige Menschen im respektvollen Umgang miteinander ist auch heute noch topp aktuell. Somit möchte Fit for Family Orientierungsangebote  zu einer demokratischen, respektvollen, demnach entspannten Erziehung geben. Gleichzeitig wurden in Fit for Family  freudianische Aspekte miteinbezogen, wie z.B. die genaue Vermittlung von Tabus. Diese Einflüsse sind auch in unserer luxemburgischen Gesellschaft präsent und gehörten deshalb unserer Meinung in Fit for Family. Ergänzt wird das ganze Konzept durch verhaltentherapeutische Mittel zur Verhaltensanalyse sowohl der Kinder als auch seitens der Eltern mit dem Ziel der Verhaltensänderung  beider Parteien.

 

Fit for Family vermittelt keine fertigen Patentrezepte wie es andere Programme tun. Vielmehr lernen die Eltern das Verhalten ihrer Kinder aus einer anderen Perspektive verstehen, so dass sie ihre Reaktionen bewusst ändern können. Dabei wird die Individualität des Kindes, aber auch die eigenen Wertvorstellungen, Überzeugungen und Erziehungsziele der Eltern respektiert. Die Stärke von Fit for Family, genau wie bei dem amerikanischen STEP, ist, dass das Programm keine von außen aufgesetzte Erziehungstechnologie vermittelt, sondern den jeweiligen Erziehungsstil der Eltern respektiert. Die Eltern entwickeln somit den Mut nicht perfekt zu sein und warum Kinder Ermutigung brauchen wie eine Pflanze das Wasser (Dreikurs). In 10 Themenabenden lernen die Eltern die Grundideen von Fit for Family kennen ( z.B. Psychohygiene für Eltern, positive Kommunikation, sinnvolle Disziplin statt Strafe, Ermutigung statt Lob, Familienkonferenz u.a.) mit dem Ziel selbstbewusste, selbstdisziplinierte und verantwortungsvolle Kinder zu erziehen. Fit for Family richtet sich an Eltern von Kleinkindern, Vorschulkindern, Kindern ab 6 Jahren und Teenagern, aber auch an alle, die in ihrem beruflichen Umfeld mit Kindern arbeiten, wie PsychologInnen, ErzieherInnen und LehrerInnen.

 

Fit for Family reiht sich in die am IPG angebotenen IPSM – Gruppen ein: es ist ein Elternselbstmanagement-Programm mit dem Ziel, Eltern Orientierungsangebote zu vermitteln, welche sie später selbst in ihren Erziehungsalltag integrieren können. Gleichzeitig bietet der erste Teil der biographischen Selbsterfahrung Gelegenheit über sich selbst und eigene Erziehungsziele zu reflektieren , der 2. Teil bietet die Ideen zur Verhaltensänderung der Eltern, auch der letzte Teil schafft Bewusstmachung über jeweilige Erziehungsschwerpunkte in der eigenen Familie. Der einzige Unterschied zu IPSM-Gruppen besteht in der Dauer, Fit for Family ist kürzer. Im Anschluss an das Programm werden auch  Nachfragen oder Vertiefung in einzelnen  Sitzungen angeboten.

 

Fit for Family gilt aber auch als 6. Baustein in einem anderen Projekt des IPG, nämlich  Schulstress in der Familie und Fit mit Pit - Gesundheitsförderung für Kinder und ihre Eltern. Das Ziel ist es, gleichzeitig Kindern Fertigkeiten zu vermitteln, wie sie mit Stress umgehen können und den Eltern durch ein Erziehungsprogramm wie Fit for Family  Möglichkeiten zu zeigen, den eigenen (Erziehungs-)Stress zu reduzieren und durch eine freundlich bestimmte Haltung eine entspanntere Familienatmosphäre zu schaffen. Damit reiht sich das gesamte Konzept von Fit for Family in die Zielsetzung des IPG, des  Instituts für Psychologische Gesundheitsförderung, ein.

 

Fit for Family wird seit Januar 2007 am IPG in Bertrange an Montagabenden veranstaltet. Das Angebot richtet sich nach der Anfrage, es sind auch Kurse morgens möglich. Auf Anfrage kann das Programm auch regional veranstaltet werden. Es besteht die Möglichkeit Fit for Family und seine Konzepte durch eine Konferenz kennen zu lernen, die auf Anfrage gebucht werden kann: Warum die Super Nanny lieber Alfred Adler lesen sollte … Und wie Sie Erziehung einmal anders gestalten können!

 

Zu guter Letzt sei noch betont, dass alle Eltern / ErzieherInnen / LeherInnen / PsychologInnen, die vor Erziehungsherausforderungen und – stress  stehen, sich vertrauensvoll an uns wenden können. Wir stehen Ihnen gerne zur Erziehungsberatung im Einzelgespräch zur Verfügung!

 

Zangerlé Doris.
Dipl.-Psych. & Lehrerin,
angehende Therapeutin
.
 

 Anschrift und Kontaktadresse:


Institut fir Psychologesch Gesondheetsförderung (IPG).  
5, beim Schlass  L- 8058   Bertrange Tel: 26 11 95 21 ( mi und fr 9-12 Uhr)